Brownies mit weißer Schokolade

von Michaela Kohlbacher-Schneider E-Mail

Diese Brownies wurden beim Spinnen am 2. Tag zur Jause gereicht

Zutaten:

  • 125 g Butter
  • 200 g weiße Schokolade, grob gehackt
  • 2 Eier
  • 125 g brauner Zucker
  • 125 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 125 g Nüsse grob gehackt

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 g vorheizen, Backform fetten oder mit Bckpapier auslegen
  2. Butter und 59 g von der Schokolade vorsichtig schmelzen, glatt rühren und etwas abkühlen lassen
  3. Eier und Zucker schaumig schlagen, Schokoladenmasse sorgfältig unterrühren. Mehl, Backpulver, restliche Schokolade und Nüsse unterheben. Teig in die Form füllen und glatt streifen
  4. Im Ofen 30 Munten backen, Der Brownie-Teig sollte in der Mitte noch etwas klebrig sein. Ausdem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen, vor dem Servieren zerschneiden.

Met selbst machen

von Michaela Kohlbacher-Schneider E-Mail

Das ursprüngliche Rezept stammt von Fairies Garden, nachdem der Geschmack etwas ungewohnt war, habe ich es dann mit der Erfahrung und dem Rat eines heimischen Imkers etwas erweitert.

Zutaten:

  • 4 l Wasser
  • 1 l Honig (ca. 3/4 kg)
  • weiterer Honig, so dass insgesamt 1 kg verarbeitet wird
  • 0,2 l Apfelsaft, frisch gepresst
  • ca. 1 g fruchtige Weißweinhefe, zB Eiswein, Samos...
  • 1 Gärballon (bei mir 15 l, kann aber auch etwas kleiner sein) mit Gärspund
  • 1 Lebensmittelschlauch, mind. 1 m lang, zum Abziehen
  • 1 großer Topf, der die gesamte Menge fasst, zum Abziehen

Zubereitung:

  1. Wasser wärmen und 1 l Honig darin auflösen (nicht kochen, wärmen dient nur dazu, den Honig besser auflösen zu können).
  2. Honigwasser in den Gärballon gießen.
  3. Äpfel pressen und die Hefe in den Saft rühren, warm stellen (zB in Topf mit warme Wasser -NICHT HEISS! -)  und warten bis es anständig gärt (schäumt)
  4. Den gärenden Apfelsaft zum Honigwasser in den Gärballon schütten, den Ballon mit dem Stopfen/Gärspund verschließen und den Gärspund mit Wasser füllen. Damit ist sicher gestellt, dass die Gase, die bei der Gärung entstehen austreten können, aber nichts in den Gärballon gerät, dass die Gärung verderben oder gar giftigen Alkohol erzeugen könnte. Der Gärspund muss immer mit Wasser gefüllt sein, auch wenn es kräftig blubbert und "spuckt", immer wieder vorsichtig nachfüllen, ohne den Spund zu öffnen.
  5. Alle paar Tage ein wenig schütteln.
  6. Wenn es trotz Schütteln aufhört zu blubbern, klären lassen und dann vorsichtig abziehen. Der Bodensatz sind die "Abfallprodukte" der Hefen, die sollten raus aus dem Met.
  7. Ich habe den Ballon dann ausgewaschen und den Met, da er noch nicht ganz klar war, noch einmal im Ballon abgefüllt weiter klären lassen. Er hat dann nochmal zu gären begonnen. Ich habe ihn dann weiter gären gelassen und erst als er wieder aufgehört hat zu gären, habe ich ihn erneut abgezogen. Auch jetzt habe ich ihn noch einmal in den Ballon gefüllt, aber es kam keine Gärung mehr zu Stande. Der Met war sehr stark und schmeckte auch sehr trocken. Also nehme ich an, dass die Hefen zu ziemlich den ganzen Honig zu Alkohol verdaut haben.
  8. Den Met im Topf vorsichtig aufkochen. Sobald der Met nur noch handwarm ist, den Rest auf 1 kg Honig einrühren und auflösen. Den Met in Flaschen füllen. Prost!

Bemerkung: Ich habe am 23. August mit dem Ansetzen begonnen. Der Gärballon stand bei mir in der Küche (zu Beginn ca. 23°C, im September ca. 20°C, also zu Beginn noch sehr warm und die Gärung ging dementsprechend schnell. Am 20. September habe ich den Met dann das erste Mal abgezogen. Am 29. Oktober das zweite Mal. Da ist er etwa 3 Wochen bereits ohne Blubbern gestanden und war ganz klar. Am 1. November habe ich ihn dann abgekocht und mit dem restlichen Honig verstetzt.

Germ/Backhefe selbst machen

von Michaela Kohlbacher-Schneider E-Mail

Seit ein paar Tagen spukt da so ein Gedanke in meinem Kopf herum: Sauerteig kann man selbst machen, wie Permann Gartenschneck es uns in seinem Video gezeigt hat. Geht das mit Germ/Hefe auch?

germ/Hefe zum Backen gab es schon lange bevor es die Germ/Hefewürfel in den Supermärkten gab. Die Bäcker und Hausfrauen züchteten sich ihre Germ/Hefe selber. Eine sehr einfache Angelegenheit, die leider völlig in Vergessenheit geraten ist. Selbst gezüchtete Wildhefe ist weit aus umweltschonender als die Germ/Hefewürfel, oder gar die Trockenhefe.
Sie ist auch viel gesünder, da für diese Germ/Hefe keine Chemikalien zur Gewinnung eingesetzt werden. Ein weiterer, riesiger Vorteil der selbst gezüchteten Hefe ist, dass Gebäck und Brot aus dieser Germ/Hefe sehr viel länger frisch bleibt. Interessant ist, dass man mit verschiedenen Ansatzprodukten Germ/Hefen herstellen kann, die ganz unterschiedliche Aromen an das Gebäck abgeben. Der Nachteil an der selbst gezüchteten Germ/Hefe ist, sie benötigt ungefähr die doppelte Gehzeit als die Turbogerm/hefe aus den Würfeln.

(Jahrelang habe ich Trockengerm verwendet, weil mir meine Mutter erklärt hat, dass die am besten funktioniert. Inzwischen bevorzuge ich eher die Germwürfel, aber nun habe ich gelesen, dass auch diese Substanzen enthalten, die der Haltbarkeit und der Geschwindigkeit beim Gehen dienen. Also habe ich es wissen wollen und nachdem eine Freundin auf Facebook auch gerade das Thema aufgeriffen hat, habe ich mal zu recherchieren begonnen und bin auf einige Varianten gestoßen:)

1. Möglichkeit (mit Bier) - hier kommt die Hefe aus dem Bier:

  • 2 Kartoffeln in mittlerer Größe kochen und fein zerreiben, 
  • mit 2 Teelöffeln Zucker einem hellen Bier zu einem zähen Brei verrühren.
  • Dann die ganze Masse einige Tage zum Gären stehen lassen.
  • Die Masse ist ausreichend fürca. ein Kilogramm Mehl.

2. Möglichkeit (mit Obst oder Gemüse) - hier kommt die Hefe vom Obst oder Gemüse:

  • ca. 500 ml Mineralwasser ohne (!) Kohlensäure/stilles Wasser (jedes reine Wasser ohne Chlor funktioniert)
  • 4 gehäufte El unbedingt (!!) ungeschwefelte Rosinen (oder anderes Obst - egal ob trocken oder frisch - auch Gemüse oder Kräuter sind möglich)
  • 1 Tl Honig (oder 1 Tl nicht raffinierter, brauner Zucker)
  1. alles in ein sterilisierte Glas geben, das mit Gaze oder einem Deckel NICHT (!!) luftdicht verschlossen wird - es soll nur nichts anderes als Luft hinein können
  2. Je nach Wärme und Wetter 3 bis 5 Tage stehen lassen, wichtig ist, dass die Obstteile immer unter Wasser sind. Bei Trockenobst ist das am 2. oder 3. Tag auch möglich, das es sich mit Wasser vollsaugt. Vorher darf geschüttelt werden, damit das Wasser über die ganze Oberfläche kommt.
  3. Nach 2 bis 3 Tagen bilden sich die ersten Bläschen an der Oberfläche. Einen Tag später werden Bläschen deutlicher und das Wasser trübt sich ein. Wenn die Früchte sich heben, hat die Gärung nachgelassen - ist sie fertig, kann man die Germ/Hefe verwenden. Sie sollte angenehm alkoholisch riechen. Riecht sie unangenehm, ist das ein Indiz, dass die Trockenfrüchte doch geschwefelt waren.
  4. Nun kann man das Glas mit oder ohne Früchten im Kühlschrank ca. 8 bis 10 Wochen aufbewahren.Will man den Ansatz länger als 2 Tage aufbewahren, sollte man ihn durch ein Sieb gießen und die Früchte anderweitig verwenden, zB für einen Nachtisch. Man kann die Früchte auch noch für einen zweiten oder dritten Ansatz verwenden auch zum Backen verwenden.
  5. Das Wasser hat sich nun in einen recht zähflüssigen Sirup verwandelt. Man braucht ungefähr 100 ml für Da der erste Ansatz aber noch sehr triebschwach ist, nimmt man für den ersten Backgang 200 ml des Hefesirups. So bekommt man aus einem Ansatz zwei mal die Hefemenge für je 500 Gramm Mehl.
  6. Dann kann man die Hefe wieder verlängern. Die restlichen 100 ml Hefewasser werden so verlängert: Dazu einfach wieder 4 EL Rosinen oder jede andere Zutat und 1 TL Honig oder jedes andere Süßungsmittel zugeben und nach 24 Stunden ist in der Regel die neue Hefe fertig. Je nach Witterung kann es auch 48 Stunden dauern. Danach wird die Neu-Hefe behandelt wie die vorherige. Mit jedem mal, das die Resthefe verlängert wird, wird sie ein bisschen triebstärker und man muss weniger Hefewasser je 500 Gramm Mehl verwenden. Nach drei mal verlängern reichen in der Regel 100 ml des Hefesirups für 500 Gramm Mehl völlig aus.

Literatur:

 

Michis Tomatenketchup

von Michaela Kohlbacher-Schneider E-Mail

Zutaten:

  • 2 kg vollriefe Tomaten, grob gewürfelt
  • 2 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Cayennepfeffer-Schote, fein geschnitten
  • 3 Koblauchzehen, fein geschnitten
  • 1 EL Nelken, frisch gemahlen
  • 1 EL Piment, frisch gemahlen
  • 1 TL Zimt, gemalen
  • 2 EL Salz
  • 2 EL roter und weißer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 35 g brauner Zucker
  • 250 g Balsamico
  • 150 g Apfelessig
  • 100g Weißwenessig

Zubereitung:

  1. alle Zutaten in einen Topf zum Kochen bringen
  2. weich kochen und mit dem Pürrierstab kleinmixen und durch ein Sieb streichen
  3. langsam unter oftmaligem Umrühren einkochen bis die Masse die gewünschte Konsistenz erreicht hat (etwa 2 bis 2,5 Liter)
  4. Kochend in sterilisierte Flaschen füllen, mit Schraubverschluss verschließen, auf den Verscluss stellen und abkühlen lassen.
  5. nach einer halben Stunde wieder richtig hinstellen

Bananen-Mousse

von Michaela Kohlbacher-Schneider E-Mail

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1 1/2 fair trade Bananen
  • 2 EL Milch (oder Bananenlikör)
  • 100 g Bio-Zucker
  • 500 ml Schlagobers
  • 2 Eiweiß
  • 1 Päckchen Agar-Agar
  • Zimt

Zubereitung:

  1. Bananen schälen.
  2. Mit Milch (Likör) und Zimt pürieren.
  3. Schlagobers mit der Hälfte des Zuckers, die beiden Eiweiß mit der anderen Hälfte des Zuckers steif schlagen.
  4. Agar-Agar nach Packungsanweisung zubereiten und mit dem Bananenpüree vermengen.
  5. Zuerst das Schlagobers, dann den Schnee vorsichtig unterheben.
  6. Kleine Gäser mit Butter fetten
  7. das Mousse einfüllen und mindestens 1 Stunde kalt stellen.
  8. Stürzen, mit Bananenstückchen und Hinbeergelee garniert servieren.

Literatur:

Merkur, Friends, Herbst 2012, Seite 84

Bananen-Schoko-Tarte

von Michaela Kohlbacher-Schneider E-Mail

Zutaten (für 8-10 Stück):

Teig:

  • 180 g Mehl
  • 40 g Zucker
  • etwas Salz
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Eigelb
  • 1 EL kaltes Wasser

Belag:

  • 3-4 vollreife fair trade Bananen
  • 100 g fair trade Edelbitterschokolade, geraspelt
  • 1 Ei
  • 150 ml Schlagobers
  • 1 Pkg. Bio-Vanillezucker
  • 3 EL brauner Bio-Zucker

Zubereitung:

  1. Rohr auf 200°C vorheizen
  2. Mehl, Zucker und Salz mischen
  3. Die Butter stückchenweise dazu geben, zwischen den Fingern zerbröseln und mir Eigelb und Wasser rasch zu einem glatten Teig verarbeiten
  4. Den Teig abgedeckt für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Den Teig ausrollem und eine Tarteform mit ca. 26 cm Durchmesser inkl. Ränder (1 cm hoch) damit auslegen.
  6. Mit einer Gabel mehrmals einstechen
  7. Nun die Eier mit braunem Zucker, Schlagobers und Vanillezucker verrühren.
  8. Schokoladenraspel auf dem Teig verteilen.
  9. Bananen schälen, in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und dekorativ auf dem Teil anordnen.
  10. Ei-Obersmasse darüber gießen und im vorgeheizten Rohr bei 200°C ca. 30-35 Minuten backen.

Literatur:

Merkur, Friends, Herbst 2012, Seite 83

Rosmarin- oder Thymianhonig

von Michaela Kohlbacher-Schneider E-Mail

Zutaten (für 4 Portionen):

  • Akazienhonoug nach Belieben (etwa 250 g)
  • 1 Zweig Rosmarin oder wahlweise 2-4 Zweige Thymian
  • 1 TL frisch gehackte Rosmarinnadeln oder 1 TL gehackte Thymianblättchen

Zubereitung:

  1. Den Honig vorsichtig in einem kleinen Topf erwärmen.
  2. Vom Herd nehmen und den Rosmarinzweig darin über Nacht ziehen lassen.
  3. Den Zweig entfernen
  4. Den aromatisierten Honig ja nach gewünschter Konsistenz vor dem Servieren wieder erwärmen und mit frisch gehacktem Rosmarin servieren.

Literatur:

Merkur, Friends, Herbst 2012, Seite 37

Rote Preiselbeer-Ingwer-Sauce

von Michaela Kohlbacher-Schneider E-Mail

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 125 g Preiselbeermarmelade
  • 1 kleine rote Zwiebel, sehr fein gehackt
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 filetierte Orange und ihr Saft
  • 1 TL fein gehackter Ingwer
  • 1/2 TL Dijon-Senf
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. alle zutaten fein hacken und gut vermischen
  2. kräftig abschmecken

Literatur:

Merkur, Friends, Herbst 2012, Seite 37

Frischer Kürbisaufstrich

von Michaela Kohlbacher-Schneider E-Mail

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 240 g Topfen 20 % Fettgehalt
  • 10 g Sauerrahm
  • 20 ml Kürbiskernöl
  • 50 g Kürbiskerne, geröstet und fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • salz, Pfeffer
  • 2 dünne Scheiben Vollkornbrot

Zubereitung:

  1. Alle zutaten in einer Schüssel gut verrühren und nach Beleiben abschmecken.
  2.  Aufstrich auf getoastetem Vollkornbrot servieren.

Literatur:

Merkur, Friends, Herbst 2012, Seite 79

Nuss-Bulgur-Brot

von Michaela Kohlbacher-Schneider E-Mail

Zutaten:

  • 150 g Nüsse (Hasel- oder Walnüsse)
  • 100 g Bulgor oder grober Weizenschrot
  • 350 g Weizenmehl
  • 150 g Roggenmehl
  • 1 Würfel Germ (Hefe)
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1/4 l lauwarmes Wasser
  • 1/8 l lauwarme Milch
  • 100 Rahm (auch Sauerrahm möglich)
  • 3 TL Salz
  • 100 g Nüsse zum Wälzen

Zubereitung:

  1. Nusskerne grob hacken und in einer trockenen Pfanne unter Wenden rösten, bis sie duften, dann in eine feste Rührschüssel füllen (kein Plastik!)
  2. Bulgur ebenfalls in der Pfanne unter Wenden rösten, zu den nüssen gheben, vermischen.
  3. Mehle über Nüsse und Shcrot geben, Germ an einer Seite in die Shcüssel bröckeln, Zucker über die Germ streuen.
  4. Wasser und Milch dazu gießen und mit Zucker, Germ etwas von dem Mehl zu einem Dampfl verrühren
  5. Schüssel zugedeckt ca. 15 Minuten warm stellen.
  6. Restliches Mehl, Rahm und Salz unter den Vorteig kneten, Schüssel zudec ken und 15 Minuten ruhen lassen
  7. Blech fetten
  8. Teig nochmals gründlich kneten und in den Nüssen zu einer Kugel wälzen, auf das Blech geben und am Backblech von der Mitte aus zu einem Kresi von etwa 25 cm Durchmesser plattdrücken.
  9. Zudecken und ca. 15 Minuten an einem warmen Ort 1/3 aufgehen lassen.
  10. Das Blech und eine Tasse voll Wasser ins kalte Backrohr stellen und bei ca. 220 ° C eine Stunde goldbraun backen.
  11. Danach etwa 15 Minuten im ausgeschalteten Rohr lassen, dann heruas auf einen Kuchenrost legen und überall mit kaltem Wasser besprühen.

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