Einsalzen

von Michaela Kohlbacher-Schneider E-Mail

Die Methode des Einsalzens ist für den Gemüsegärtner äußerst wichtig. Es gibt z.B. keine bessere Konservierungsmethode für Stangenbohnen: eingesalzene Stangenbohnen schmecken viel besser als tiefgekühlte und sind kaum von frischen Bohnen zu unterscheiden. Außerdem spart man noch Platz in der Gefriertruhe. Im Winter sind sie eine große Hilfe. Wenn du ein oder zwei Steintöpfe oder ein Fass voll eingesalzenen Bohnen hast, braucht dich dein Garten nicht mehr zu kümmern - du bist mit Grüngemüse versorgt. Hier lohnt es sich wirklich, wesentlich mehr als für den Saisonbedarf anzubauen und möglichst viel einzusalzen.

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1 Kommentar

Kommentar von: quaxi [Mitglied] E-Mail
quaxiSauerkraut im Glas

Ein kleiner Krautkopf
Salz

Krautkopf putzen und feinnudelig schneiden
Wiegen
Auf 1 kg Kraut kommen 2 TL Salz (unjodiertes Steinsalz)

Gut vermischen und stampfen, bis die Flüssigkeit austritt und das Kraut gut bedeckt. Gewürze einrühren (Lorbeer, Wacholderbeeren, Kümmel)

In große Gläser einfüllen (am besten eignen sich große Gurkengläser mit Twist Off Deckel), immer wieder fest andrücken, um keine Hohlräume entstehen zu lassen).

Sauber arbeiten, alle Ränder abwischen, mit Deckel gut verschließen. Anschließend in einen Blumenübertopf zur Gärung hineinstellen - während des Gärungsprozesses entweicht das Gärungsgas durch den Twist Off Deckel.
Nach 6-8 Wochen ist das Sauerkraut essfertig, anschließend kühl stellen.
Nach Entnahme immer wieder festdrücken und schauen, dass Wasser über dem Gemüse steht.
Hält kühlgestellt 6-9 Monate.

Wenn das Kraut den idealen Geschmack erreicht hat und man eine Weitersäuerung verhindern möchte, sowie das Kraut noch länger haltbar machen möchte, kann man die vollen Gläser auch mit dem Weck-Kochtopf oder im Backrohr einkochen - 100 Grad, 60 Minuten.
12.08.12 @ 08:40

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